Speiseeis – eine kühle Erfrischung im Sommer

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Speiseeis - eine erfrischende Abkühlung im Sommer

Wenn es draußen wieder so heiß ist, dass man eigentlich nur noch in das nächstgelegene Schwimmbad gehen möchte oder eine Abkühlung nur noch über Ventilatoren, Klimaanlagen und kühlen Kellertemperaturen möglich ist, dann ist das genau der richtige Zeitpunkt für eine eiskalte Erfrischung.

Und genau wie der Name es Einem verrät, handelt es sich bei diesen eiskalten Erfrischungen um Speiseeis. Dieses ist seither in vielen Ländern sehr beliebt und bietet jedem Konsumenten eine gesehnte Abkühlung.

Woraus besteht Speiseeis?

Speiseeis, oft auch Glace (Gefrorenes) genannt, ist ein gefrorenes Dessert, das aus Wasser, Milch, Eigelb oder Sahne besteht und mit Zucker, Früchten, verschiedensten Geschmackrichtungen und Zusatzstoffen besteht. Diese Zusatzstoffe sind meist Verdickungsmittel wie Stärkesirup, damit die gewohnte Eiskonsistenz zustande kommt.

Die Geschichte des Speiseeises

Schon vor 3000 Jahren wurde Eis in Griechenland und China hergestellt. Mit Schnee, Frucht, Zimt, Honig und Milch wurde es damals zubereitet und konsumiert. Auch Hippokrates, der berühmteste Arzt des Altertums, war von der positiven Wirkung des Speiseeises fasziniert und lobte stetig den heilenden Effekt. Viele andere berühmte historische Persönlichkeiten, darunter Alexander der Große, Marco Polo und der römische Kaiser Nero, besaßen eine Vorliebe für Eis, weswegen es sich schon zu damaliger Zeit größter Beliebtheit erfreute.

Das heute verzehrte Speiseeis wurde erstmalig im 16. Jahrhundert in der Toskana-Region zubereitet. Zu dieser Zeit konnte sich die untere Gesellschaftsschicht noch kein Eis leisten, da damit früher großer Aufwand verbunden war. Es galt als eine Luxusspeise der oberen Schicht.

Speiseeis – ist es gesund?

Im Durchschnitt konsumiert jeder Deutsche jährlich 8 Liter Eis. Allerdings wird immer mehr von den süßen Kalorienbomben abgeraten und gewarnt, dass man durch Eis seinem Körper schaden würde und es eine Sünde sei.

Das stimmt jedoch nicht, denn es kommt immer auf die Eissorte und die Menge an. Fruchteis ist das gesündeste Eis, denn viele Vitamine sind in ihm enthalten. Danach folgen Wassereis und Milcheis, diese sind aber oft mit künstlichen Aromen aufgepeppt und somit nicht mehr natürlich. Schokoladeneis, vor allem mit Verzierungen wie Schokosplittern, Streuseln oder Nüssen, sollte nur in Maßen verzehrt werden, da es sehr kalorienreich ist.

Kalorien im Überblick

Schokoladeneis (mit Streuseln oder Nüssen) etwa 350 Kalorien / Kugel
Milcheis etwa 150 Kalorien / Kugel
Fruchteis etwa 125 Kalorien / Kugel
Wassereis oder Eissorbet etwa   40 Kalorien / Kugel

 

Top 3 Speiseeis-Sorten der Deutschen

Die Deutschen mögen am Liebsten die süßesten aller Versuchungen. Auf dem 3. Platz ist das altbekannte Schokoladen-Eis. Dicht gefolgt auf dem 2. Platz liegen sogenannte Schokoladen-Misch-Sorten. Dazu gehören Sorten wie Tiramisu, Straciatella oder Mousse au Chocolat. Auf dem ersten Platz der beliebtesten Speiseeis-Sorten der Deutschen liegt das leckere Vanille-Eis.

Leckere Rezept-Ideen zum Nachmachen

Hier kannst Du zwei sehr leckere Eis-Rezepte einfach nachmachen. Viel Spaß dabei!

Himmlisches Beeren-Eis

250 Gramm Speisequark
250 Gramm Beerenmischung (gefroren)
3 Baiser-Schalen
nach Belieben Süßstoff (Zucker oder Stevia)

Dieses Beeren-Rezept beansprucht nur sehr wenig Zeit. Zuerst den Quark mit den gefrorenen Beeren in einem Standmixer so lange mixen, bis die gesamte Masse sämig ist. Nun nach Belieben Süßstoff hinzugeben. Manche mögen auch ein paar Spritzer Zitronensaft. Die Baiser-Schalen zerbröseln und zu der Masse dazugeben. Dieses Eis ist zum direkten Verzehr geeignet. Guten Appetit!

Intensives Pistazien-Honig-Eis

100 Gramm Pistazien
2 Esslöffel Puderzucker
3 Eigelb
1 Ei
130 Gramm Honig
1 Vanilleschote (Mark)
350 Gramm Sahne
Etwas Öl

Pistazien hacken, in eine Pfanne geben und erhitzen. Nun Puderzucker darüberstreuseln und karamellisieren. Danach den Pfanneninhalt abkühlen lassen.

Eigelb, Honig, Ei und das Mark der Vanilleschote schaumig schlafen und in eine Schüssel in ein Wasserbad stellen. Du solltest darauf aufpassen, dass die Sahne nicht zu steif geschlagen wird. Anschließend die karamellisierten Pistazienstücke unter den Eischaum heben.

Dann eine Kuchenform mit Öl einpinseln und mit Backpapier bestücken. Anschließend die Masse darin verteilen und über Nacht in das Gefrierfach stellen.

Am nächsten Morgen muss das Eis sehr vorsichtig durch Ziehen am Backpapier von der Form gelöst werden. Nach Belieben das Eis in Scheiben schneiden. Guten Appetit!

Blogartikel - Zusammenfassung & Informationen

Thema: Speiseeis – eine kühle Erfrischung im Sommer
Datum: 26.07.2016
Autor: Julia
Kategorien: Saisonal, Ernährung
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