Welche Fitnessarten gibt es?

Grundlegend kann man Fitness in vier Unterkategorien aufspalten. Das wären dann der naturale Fitnesstrendsport, das eigengewichtsbezogene Cross Fit, das klassische Bodybuilding und der Kraftsport. Natürlich gibt es in jeder Kategorie andere Priorisierungen und Ausprägungen. Außerdem sind diese Ausführungen sehr dehnbar und somit nicht immer auf jeden perfekt passend.

In welche Kategorie würdest Du dich als Leser einordnen?

Naturaler Fitnesstrendsport

Der naturale Fitnesstrendsportler betreibt hobbymäßig Sport, die Übungen jeglicher anderer Fitnessarten einschließt. Das bedeutet, dass Freihantelübungen (Verbundübungen wie Bankdrücken und Kreuzheben), Maschinenübungen (Isolationsübungen wie Latzug und Butterfly) und Übungen mit eigenem Körpergewicht (wie Klimmzüge und Dips) einschließen. Die richtige Balance aus diesen Übungen ergibt einen proportionalen Körper.

Die Ernährung basiert auf ausgewogenen, vitaminreichen Nahrungsmitteln, die möglichst unverarbeitet sind, da die Gesundheit mit an oberster Stelle steht. Wir erklären euch die Ernährungsgrundlagen in unser Rubrik Fitness-Ernährung.(LINK)

Der Sport geschieht im naturalen Bereich, da die Gesundheit mit an oberster Stelle steht. Häufig werden Nahrungsergänzungsmittel konsumiert, um ein möglichst gutes und gesundes Wohlbefinden zu erlangen. Außerdem ist es ein Trendsport, da dieser am häufigsten der Fitnessvarainten ausgeführt wird und in den letzten Jahren stark wachsend ist.

Das Ziel ist ein gutes Wohlbefinden und ein sportlich attraktiver Körper. Der Körper sollte außerdem möglichst gleich proportioniert sein, um harmonisch zu wirken.

Manchmal bezeichnen sich vermeintliche Bodybuilder fälschlicherweise als naturale Atlethen, um mehr Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken zu erlangen.

Die naturalen Fitnesssportler können in Wettkämpfen antreten, um einen Preis zu gewinnen. Sie würden unter die Wettkampfkategorie Men´s Physique fallen.

Crossfit

Das ist der Sport, bei dem die Sportler hauptsächlich mit eigenem Körpergewicht hobbymaßig trainieren. Sie favorisieren diese Übungen um möglichst fit zu sein. Sie benötigen nicht unbedingt ein Gym (Fitnessstudio), um ihr Training zu absolvieren. Des Weiteren haben sie durch ihr Training eine relativ hohe Körperspannung. Außerdem sind ihr Sehnen und Bänder am gleichmäßigsten ausgeprägt.

Die Ernährung ist wie beim naturalen Trendsport ausgewogen.

Das Ziel ist eine unabhängige Trainingsroutine, die durch kreative Alternativen an vielen Orten ausgeführt werden kann. Bei Manchen ist das Ziel auch durch ausgefallene Übungen (wie zum Beispiel Human Flag) ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein weiteres Ziel sind möglichst gleichmäßige Entwicklung in Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit.

Hier wird sich auch meistens hobbymäßig duelliert, wer mit seinem Körpergewicht eine höhere Anzahl an Wiederholungen bei einer Übung erreichen kann.

Klassisches Bodybuilding

Das klassische Bodybuilding ist prinzipiell eine professionalisierte Variante des naturalen Fitnessports. Der Fokus während des Trainings wird auf Isolationsübungen gesetzt, da damit der einzelne Muskel präziser getroffen und besser stimuliert werden kann. Profi-Bodybuilder konsumieren in der Regel anabole Steroide, um von einer schnelleren Regeneration und erhöhtem Muskelwachstum zu profitieren. Durch die erhöhte Regeneration ist ihr Körper in der Lage häufiger und intensiver zu trainieren. Dies spiegelt sich in sogenannten Drop- und Supersätzen wider.

Die Ernährung ist nicht so ausgewogen wie bei den anderen Fitnessarten. Sie beschränken sich auf ihre Must-Have´s um maximalen Muskelaufbau zu erlangen. Dies spiegelt sich in einer sehr disziplinierten Ernährung wider. Häufig wird hier in der Diät monatelang dasselbe gegessen: Reis mit Hähnchen und Kaisergemüse. Außerdem nutzen sie diverse Nahrungsergänzungsmittel, damit sie jedes Quäntchen Muskelaufbau mitnehmen.

Das Ziel ist ein sehr muskulöser Körper, der häufig auf Bühnen, in Form eines Wettkampfes gegen andere Bodybuilder, präsentiert wird. Dabei werden verschiedene Posen (unter anderem Most Muscular und Back Biceps) eingenommen, um der Jury ihre Muskelmasse zu zeigen. Bei diesen Wettkämpfen gibt es eine immer eine subjektive Meinung. Manchmal gibt es starke Differenzen bei den Meinungen, die durchaus zu Konflikten führen könnten. Das Ganze würde in der Wettkampfkategorie, wie zum Beispiel Classic Bodybuilding, stattfinden.

Manchmal spritzen sich Bodybuilder Synthol, damit sie noch muskulöser wirken. Jedoch wirkt dieses bei leichtem Gebrauch nahezu natürlich. Bei übermäßiger Benutzung wirkt das Ergebnis, jedoch sehr unproportional.

Kraftsport

Der Kraftsport fokussiert sich auf ein möglichst progressiven Kraftzuwachs. Sie priorisieren Verbundübungen, um möglichst viele Hilfsmuskeln zu aktivieren.

Des Weiteren trainieren sie in variierenden Wiederholungsmodellen, um möglichst viel Kraftzuwachs zu erzeugen. Oft enden sie bei Wiederholungsbereichen von 1 bis 3.

Die Ernährung ist hier oft massiv. Das bedeutet, dass sehr viele langkettige Kohlenhydrate konsumiert werden, da sie enorm viel Kraft benötigen.

Bei dieser Sportart ist der Kraftzuwachs das primäre Ziel, um möglichst hohe Gewichte zu bewegen. Sie duellieren sich mit anderen Kraftsportlern, wer denn am meisten Kraft hätte. Dies geschieht sowohl intradisziplinär als auch interdisziplinär. Das kann man mit dem olympischen Kraftsport vergleichen. Außerdem ist es ein objektiver Sport, da man die Leistung anhand von Fakten ablesen kann.

Andere Sportarten

Die Liste dieser Sportarten ist sehr lang, wie zum Beispiel Joggen, Schwimmen, Fußball spielen, um nur einige zu nennen. Diese werden von naturalen Fitnesssportlern und Crossfittern oft ergänzend genutzt, um einen ausgewogenen Lifestyle zu haben. Profi-Bodybuilder nutzen ebenfalls Cardio-Übungen, um einen höheren Kalorienverbrauch zu erreichen.

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