Eier

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Eier bestehen aus der Keim- bzw. Eizelle, Nährstoffen und der schützenden Hülle. Mit anderen Worten: aus dem Eigelb, dem Eiklar und der Schale. Zahlreiche Tierarten erzeugen ihren Nachwuchs mithilfe von Eiern – Fische und andere Meeresbewohner, Insekten, Reptilien, Kloakentiere, üblicherweise werden aber nur Eier von einigen wenigen Vogelarten von den Menschen auf ihren Speiseplan genommen, abgesehen von den Eiern des Störs, dem Kaviar.

Das weltweit kulinarisch bei Weitem beliebteste Vogelei ist das Hühnerei. Daneben werden in Europa auch die Eier von Gänsen, Enten und Wachteln verzehrt. Früher wurde auch das Ei des Kiebitzes gegessen. In Afrika sind Straußeneier beliebt.

Eier und ihr Cholesterin – was ist dran am bösen Ei?

Dass das Ei eine leckere Sache ist, wusste man schon immer. Dass es wegen des im Eigelb enthaltenen Cholesterins gesundheitsschädlich sein könnte, ist eine neuere Einsicht.

Seit den 80er-Jahren ist deswegen der Pro-Kopf- Verbrauch sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Ländern deutlich zurückgegangen. In den letzten Jahren ist aber auch der kausale Zusammenhang zwischen dem Cholesteringehalt des Hühnereis und dem Cholesterinspiegel des Menschen infrage gestellt und als „Märchen vom bösen Ei“ dargestellt worden. Wie dem auch sei, die seit Jahren sinkende Absatzzahlen haben sich zuletzt konsolidiert und sind teilweise sogar wieder moderat angestiegen.

Kennzeichnung von Eiern in Deutschland

Eier müssen in Deutschland einzeln durch einen Stempel gekennzeichnet werden. Er enthält folgende Daten: Die Haltungsform, das Land und das Bundesland, wo es erzeugt wurde, sowie die Legebetriebsnummer und jene des Stalles.

Ein Beispiel: „0-DE-0512345″. Dieses Ei wurde in Biohaltung erzeugt (01, stammt aus Deutschland (DE) genauer gesagt aus Nordrhein-Westfalen (05), aus de hier willkürlich benannten Betrieb und Stall „12345″.

Neben der Biohaltung gibt es außerdem die Freilandhaltung (l), die Bodenhaltung (2) sowie die Käfighaltung (3).

Zu den wichtigen Informationen, die außerdem auf der Verpackung angegeben werden müssen, gehören die Güteklasse (A frisch), das Mindesthaltbarkeitsdatum (spätestens der 28. Tag, nachdem das Ei gelegt wurde sowie die Gewichtsklasse. S bedeutet klein (unter 53 g), M heißt mittel (ab 53 g), L heißt groß (ab 63) und XL bedeutet sehr groß (über 73 g).

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