Vitamine

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Vitamine sind organische Verbindungen, die nicht bedarfsdeckend vom Körper hergestellt werden können. Daher müssen essentielle Vitamine über die Nahrung aufgenommen werden.

Oft enthält zum Beispiel Obst oder Gemüse viele verschiedene Vitamine, jedoch nur in geringen Teilen. Daher kann es zu Mangel- oder Überflusserscheinungen kommen.

Vitamine, die der Körper synthetisieren kann, sind zum Beispiel das Vitamin A, Vitamin B3 und B12, Vitamin D, Vitamin K und Vitamin T. Man teilt die Vitalstoffe in unterschiedliche Untergruppen ein: Die fettlöslichen und die wasserlöslichen Vitamine.

Das Wort Vitamin kommt aus dem Lateinischen. Das lateinische Wort „Vita“ steht für Leben und „Amin“ für stickstoffhaltig. Diese Vermutung, dass Vitamine stickstoffhaltig sind, hat sich nicht komplett bewahrheitet, da einige Vitamine nicht stickstoffhalting sind oder sonstige basische Stickstoffatome enthalten.

Welche Vitamine gibt es?

Die Vitamine werden in Deutschland mit dem Wort Vitamin und einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen gekennzeichnet. Eine Tabelle aller Vitamine findest Du hier:

Vitamin Anwendung Vorkommen Nebenwirkungen
Vitamin A Zellwachstum und Zellregeneration  

Milchprodukte, Eier, Fisch

 

Nachtblindheit, erhöhtes Infektionsrisiko
Vitamin B (B1-B17)  siehe unten siehe unten siehe unten
Vitamin C Schutz vor Infektionen Zitrusfrüchte, Gemüse, grüne Paprika, Rosenkohl, Kartoffeln Langsame Wundheilung, erhöhter Cholesterinspiegel, Herz- und Blutgefäßprobleme, Allergien
Vitamin D Verbesserung bei der Aufnahme von Calcium Butter. Fisch (Hering, Makrele, Lachs, Aal) und Lebertran, Eigelb Labiles Knochengerüst, schlechter Stoffwechsel und Zähne
Vitamin E Zellerneuerung und Stärkung des Immunsystems Haferflocken, Eier, Pflanzenöle, Butter, Erdnüsse, Blattgemüse (grün), Brokkoli, Sojabohnen, Saaten Herzprobleme, Gefäßkrankheiten, Muskelschwäche,
Konzentrationsmangel, Blutarmut, Altersflecken, Unfruchtbarkeit,
Vitamin F (essentielle Fettsäuren) Energiegewinnung

Lein- und Distelöl, Lachs, Sardine, Makrele, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Avocado, Erdnüsse

trockene Haut, Juckreiz, stumpfes Haar, Gefäßverkalkung, Osteoporose, erhöhtes Infektionsrisiko
Vitamin H entspricht Vitamin B7 Reis (ungeschält), Fleisch, Nüsse, Milch- und Vollkornprodukte, Leber, Früchte Depressivität, Haarverlust, graues Haar, Erschöpfung
Vitamin I/J Blutgerinnung / /
Vitamin K Blutgerinnung, festes Bindegewebe und Knochen Joghurt, Brokkoli, Rosenkohl, grüne Blattgemüse, grüner Tee, Tomaten Darmkrankheiten, Osteoporose
Vitamin P Stärkt Herz-Kreislauf-System Apfel, Kirschen, Kakaobohnen, Erdbeeren, Heidelbeeren, Bananen, Rotwein Allergien, Arteriosklerose, Herzkreislauferkrankungen, Gefäßerkrankungen,
Vitamin PP entspricht Vitamin B3 Hülsenfrüchten, Milchprodukten,  Kartoffeln, Pilzen, Fisch, Eiern und Fleisch, Übelkeit, Gewichtsverlust, Erschöpfung, Hautveränderungen, Durchfall, Erbrechen Müdigkeit
Vitamin Q Energieumwandlung Fisch (Sardinen, Makrelen), Brokkoli, Knoblauch, Kohl, (Soja-)Bohnen, Spinat, Mandel-und Walnussöl Bluthochdruck, Herzmuskelstörungen, Migräne, Arterienverkalkung
Vitamin R entspricht Vitamin B10 Milch, Joghurt, Reis, Spinat, Innereien
Verdauungsprobleme, graue Haare, Gereiztheit. schwaches Bindegewebe
Vitamin S entspricht Vitamin B11 Grünes Gemüse, Vollkorngetreide, Linsen, Leber

blasse Haut, Blutarmut, Abgeschlagenheit, Herzstörungen, Atemnot, Depression

Vitamin T entspricht Vitamin BT Fleisch, Meeresfrüchte, Pilze, Milch- und Milchprodukte Leistungssenkung, Gewebeschäden

Die essentiellen Vitamine können nicht synthetisiert werden und müssen durch die Nahrung zugeführt werden:

Vitamin Anwendung
Vitamin A Zellwachstum und Zellregeneration
Vitamin B1 Verstoffwechselung von Kohlenhydraten
Vitamin B2 Aufmerksamkeit bzw. Konzentration
Vitamin B3 Verwertung der Makronährstoffe
Vitamin B5 Wundheilung, Abwehrreaktion
Vitamin B6 Verstoffwechselung von Eiweißen
Vitamin B7 verbessert Haut, Haare, Nägel
Vitamin B9 verbessert das Hautbild
Vitamin B12 Bildung und Regeneration roter Blutkörperchen
Vitamin C Schutz vor Infektionen
Vitamin D Regulierungsvorgänge
Vitamin E Zellerneuerung und Stärkung des Immunsystems
Vitamin K Blutgerinnung, festes Bindegewebe und Knochen

Vitamine – Aufgaben und Funktionen

Jedes Vitamin hat eine bestimme Aufgabe. Alle zusammen dienen zur Stärkung des Immunsystems, zur Energiegewinnung (durch Um- und Abbau von Proteinen, Kohlenhydraten und Mineralien) und zur Regulierung von anderen Nährstoffen (wie Kohlenhydrate und Proteine).

Vitalstoffe kommen hauptsächlich in Obst, Gemüse, Milchprodukten, Fleisch und Fisch vor.

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