Forelle – Bachforelle – Regenbogenforelle

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Die Forelle ist ein lachsartiger Süßwasserfisch, der kühle, klare, fließende Gewässer bevorzugt und in zahlreichen Arten vorkommt.

Die Bachforelle, die »kleine Tänzerin«, ist der schmack­hafteste und daher begehrteste Forellenfisch, gewissermaßen das Non plusultra der Süßwasserfauna. Zahlreiche rote und schwarze, blauum­randete Flecken geben dem Fisch ein lustiges Aussehen. In sprudelnden Gebirgsbächen, oft bis 2500 m hoch, jagt die Forelle Insekten, Würmer, kleine Fische, Krebse und Frösche.

Die Forelle wird das ganze Jahr gefangen, doch am besten schmeckt sie in den Monaten mit »i«, also von Mai bis Juli, in der Zeit der kurzen Nächte. Um die wachsende Nach­frage befriedigen zu können, führte man 1880 aus Nordamerika die Regenbogenforelle ein, die wesentlich robuster als die kleine Bachforelle ist und in Teichen und Bassins gezüchtet und gemästet werden kann.

Bachforelle Forelle Regenbogenforelle

Forelle – ausgenommen ohne Kopf (a.o.K.)

Was heute in Fischgeschäften und Restau­rants als Forelle angeboten wird, ist nichts anderes als Regenbogenfo­relle, die zwar nicht übel schmeckt, aber keinem Vergleich mit der zar­ten, deliziösen Bachforelle standhält.

Wichtigstes Unterscheidungsmerk­mal der Regenbogenforelle ist der rötliche Streifen längs der Seiten­linie. Forellen werden bis 40 cm lang und nicht selten bis 6 kg schwer, doch das beste Fleisch haben junge Fische bei einem Gewicht von höch­stens 250 g. Der Ruhm, die Forelle für die Küche entdeckt zu haben, gebührt den Mönchen des Mittel­alters.

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