Drachenfrucht

Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...
Drachenfrucht Definition & Erklärung | Kochlexikon

Die Drachenfrucht wird auch Pitahaya oder Pitaya genannt, wobei sie bei den meisten Menschen aber unter dem englischen Namen „Dragonfruit“ bekannt ist. Die Pitaya gehört zu den Früchten der Kakteengewächse und stammt ursprünglich aus Südamerika. Die Hauptanbaugebiete heutzutage sind China, Israel, Vietnam und Nicaragua.

Was ist eine Drachenfrucht?

Drachenfrucht Definition & Erklärung | KochlexikonDie Drachenfrucht wird ungefähr 10 bis 15 cm lang und hat eine eiförmige Form. Die Früchte werden bis zu 500 Gramm schwer. Ihre Schale besteht aus fleischigen, lappenförmige Schuppen. Die Frucht gibt es in rosa bis rötlich oder gelb.

Die gelbe Drachenfrucht wird seltener angebaut. Daher ist sie auch viel teurer. Das Fruchtfleisch variiert von weiß zu rot und ist mit vielen schwarzen Kernen versehen. Sie enthalten viel Eisen, Kalzium und Phosphor. Eisen ist unerlässlich für die Blutbildung, Kalzium und Phosphor sind wichtig für Knochen und Zähne. Vitamin C und E sind auch in der Pitaya erhalten.

Früchte mit weißem Fruchtfleisch sehen nach dem Aufschneiden aus wie Straciatella-Eis. Das Aroma der reifen Frucht ähnelt Birnen oder Kiwis, da es sehr süß-säuerlich ist. Dieses unverwechselbare Aroma sollte jedoch nicht durch Erhitzen zerstört werden. Daher isst man reife Drachenfrüchte nur roh. Unreife Früchte hingegen können auch gekocht gegessen werden. Dann schmecken sie ein bisschen nach Kartoffel.

Wann ist Drachenfrucht-Saison?

Die Drachenfrucht-Saison ist von Juni bis Dezember. Bei vietnamesischen Drachenfrüchten jedoch nur bis September. Die reife Frucht lässt sich gut an der strahlenden Farbe der Schale erkennen, welche man nicht übersehen kann. Pitayas lassen sich am besten bei Zimmertemperatur stehend lagern, damit es nicht zu Druckstellen kommt. Allerdings sind sie nicht lange lagerbar, weshalb ein schneller Verzehr zu empfehlen ist.

Manche Früchte aus entfernten Ländern werden unreif geerntet, damit sie auf der Reise nachreifen können. Bei der Drachenfrucht ist das nicht so, denn sie wird meist reif geerntet. Generell sind Drachenfrüchte in Deutschland nicht oft erhältlich, da der Transport dieser druckempfindlichen Früchte aufgrund ihrer Reife ziemlich schwierig ist.

Die Blüten der Drachenfrucht gehören zu den größten der Welt. Diese können bis zu 30 Zentimeter lang werden und haben einen Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern. Das Besondere an ihnen ist, dass sich die Blüten nur für eine Nacht öffnen. Dabei verströmen sie einen Jasmin-ähnlichen Duft.

Wie isst man eine Drachenfrucht?

Drachenfrucht Definition & Erklärung | KochlexikonPitayas werden unerhitzt gegessen, da sonst der Geschmack verloren geht. Meistens werden sie halbiert und wie eine Kiwi gegessen. In Obstsalat schmecken Drachenfrüchte auch sehr gut, da ihre süß-säuerliche Note eine interessante Ergänzung zu den anderen Früchten bietet.

Das besondere Aussehen ist auch ein toller Hingucker. Man kann auch aus ihnen einen Smoothie oder Fruchtsaft selber herstellen. In Buffets und Cocktails machen sie sich auch sehr gut, da sie durch ihre außergewöhnliche Farbe herausstechen.

Navigation im Lexikon

Vorheriger Eintrag

Nächster Eintrag

Weiterführende Artikel


Blogverzeichnis - Bloggerei.de Blogverzeichnis