Himbeeren

Von Groß und Klein wird die Himbeere geliebt. Die Früchte des Rosengewächses schmecken nämlich fruchtig und süß. Aus ihnen lassen sich wohlschmeckende Marmeladen und Torten herstellen. Genauso können sie einfach roh gegessen werden. Ein Grund für viele Hobbygärtner, die Himbeere in ihren Garten mit aufzunehmen.

Welche Arten von Himbeeren gibt es?

Bei Himbeeren gibt es verschiedene einmaltragende und zweimaltragende Arten. Einmal tragen zum Beispiel die späten Sorten „Rumilabo“, „Schönemann“, die Mittleren „Himbo Queen“, „Himbostar“ oder die Frühe „Nootka“.

Dagegen kann die Himbeere „Zefa Herbsternte“ oder „Autuum Bliss“ zweimal abgeernet werden.

Für Liebhaber gibt es zudem noch gelbe Früchte. Das sind etwa die „Amber“, „Fallgold“, „Blondie“ und „Golden Queen“.

Pflanzzeit, Standort und Boden von Himbeeren

Meist kommt es zur Vermehrung der Himbeere über Ableger. Wer niemanden mit Himbeeren im Garten kennt, kann sich Jungpflanzen im Fachmarkt besorgen. Diese sind in der Regel garantiert krankheitsfrei und sortenecht. Nach dem Erwerb im Herbst, kommen die Pflanzen an einen Platz mit einem humosen, lehmigen und tiefgründigen Boden. Dessen pH-Wert darf bei 5 bis 6,5 liegen. Des Weiteren sollte an den Standort nicht vor kurzem erst eine Himbeere gestanden haben. Sonst kann es vielleicht zu Bodenmüdigkeit kommen.

Des Weiteren kann ein Gemisch aus Gartenkompost und Rindenkompost vorab in die Erde eingearbeitet werden. Zur Pflanzung werden die Himbeerpflanzen dann in Reihen gesetzt. Zwischen mehreren Reihen ist ein Abstand vom 50 cm empfehlenswert.

Zudem darf ein Hügelbeet mit 20 cm Höhe angelegt werden. Damit sinkt die Gefahr von Staunässe. Gleichermaßen ist das Anbringen einer Kletterhilfe notwendig. Ein einfaches Holzspalier mit Drähten ist dabei genug. Allerdings sollten sich die Spanndrähte auf eine Höhe von 40, 80 sowie 120 cm befinden. Auf die werden die Himbeerruten aufgespannt. Weiterhin sollten die Wurzelausläufer der Himbeere beachtet werden. Um sie in den Griff zu bekommen, ist es möglich das Beet mit einem Streifen Teichfolie einzufassen. Kantensteine aus Beton (100 x 25 x 6 cm) können alternativ eingesetzt werden.

Wilde Himbeeren wachsen in gemäßigten bis borealen Europa und Westsibirien. Die Population nimmt Richtung Süden ab. Man findet Himbeeren auch in den Alpen bis circa 2000 Meter Höhe.

Pflege und Überwinterung von Himbeeren

Nach dem Einpflanzen wird die Himbeere das erste Mal gemulcht. Als Mulch dienen abgetrockneter Rasenschnitt und Herbstlaub. In den weiteren Jahren wird chloridfreier Volldünger angewendet. Kalk wird dagegen nicht vertragen und sollte weggelassen werden. Ebenso sind Trockenheit und Staunässe zu vermeiden. Hier muss das ideale Gleichgewicht gehalten werden. Wobei die besagte Mulchschicht Feuchtigkeit speichert und sie nach und nach an die Pflanzen abgibt.

Bezüglich des Pflanzenschnitts, sind die Triebe gleich nach dem Pflanzen auf 30 cm Länge zu kürzen. Im Frühjahr und Sommer werden kranke und schwache Obsttriebe auf Bodenhöhe entfernt. Einige Sorten müssen mit der Zeit auch ausgedünnt werden. Die Himbeere sollte pro 1 laufenden Meter höchstens 15 kräftige Triebe haben.

Die Himbeere ist sehr virusanfällig. Dennoch gibt es einige resistente Sorten. Auch werden die Obstpflanzen von Spinnmilben geschädigt. Um dem entgegen zu wirken, können dem Winter über 2 abgeschnittene Ruten pro 1 laufenden Meter auf dem Beet liegen bleiben. Hierauf nisten Nützlinge, wie Raubmilben. Im Frühjahr gehen sie auf die neuen Triebe vermindern Spinnmilben und andere Schädlinge.

Als winterharte Pflanze benötigt die Himbeere keinen speziellen Schutz. Lediglich ist es ratsam sie mit einer Mulchdecke, Tannenzweigen, Stroh oder Vlies abzudecken.

Ein typischer Himbeerstrauch erreicht eine Wuchshöhe von 0,6 bis 2 Meter.

Ernte von Himbeeren:

Die Erntezeit einer Himbeere hängt von ihrer Sorte ab. Grundsätzlich sind die Früchte aber reif, wenn sie rot, dunkelrot, schwarz oder gelb sind.- Also sortenabhängig ihre Farbe frei entfaltet haben. Außerdem lassen sich reife Himbeeren einfach vom Strauch lösen. Sie sind im rohen Zustand essbar oder können weiter verarbeitet werden.

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