Ernährungsmythen – was ist wirklich wahr?

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Heute dreht sich alles um das Thema Ernährungsmythen. Man hört, liest und kennt einige dieser Mythen. Jedoch solltest Du nicht alles glauben, was Du hörst. Oftmals ist es übrigens so, dass diese Ideen nicht der Wahrheit entsprechen. Es war viel mehr so, dass irgendwelche Menschen irgendwelche Ernährungsmythen als Wahrheiten über Ernährungspsychologie dargestellt hatten.

Mythos 1: Nie nach 18 Uhr essen

Angeblich soll der Körper so spät am Abend nicht mehr richtig verdauen können. Jedoch stimmt das nicht, denn der Körper kann den ganzen Tag Nahrung verdauen. Nur im Schlaf, wenn der Körper in einer Art Spar- und Ruhemodus ist, läuft die Verdauung langsamer. Außerdem ist dies nicht von Vorteil für Leute, die zu Heißhungerattacken neigen, denn sie fallen abends leichter auf Süßigkeiten herein. Deswegen sollten diese Leute abends lieber eine richtige Mahlzeit verzehren.

Mythos 2: Dunkles Brot ist gesünder als helles Brot

Das stimmt nicht immer, denn häufig ist es so, dass dunkles Brot nur aus mit Malzextrakt gefärbten Weizenmehl besteht. Dann ist dieses Brot nicht viel gesünder als helles Brot. Dunkles Brot ist erst dann gesünder, wenn es mindestens zu 90% aus Vollkornmehl besteht. Außerdem darf das Brot bei unter 90% nicht als Vollkornbrot bezeichnet werden. Die Lebensmittelindustrie trickst dann mit Begriffen wie ‚Vitalbrot‚ oder ‚Mehrkorn‚. Also Vorsicht bei solchen Bezeichnungen! Am Besten schaust Du dir die Inhaltsstoffe noch einmal genauer an.

Mythos 3: Rohes Fleisch schadet der Gesundheit

Dieser Ernährungsmythos stimmt, vorallem Huhn sollte man keinefalls im rohen Zustand verzehren. Es könnte von Salmonellen befallen sein. Diese Salmonellen können eine Lebensmittelvergiftung hervorrufen. Außerdem sollte Huhn immer ganz durchgebraten werden. Bei Schweinefleisch gibt es weniger Risiken, jedoch ist es manchmal von antibiotikaresistenten Bakterien befallen. Wenn Du sie verzehrst, kann es sein, dass Du im Falle einer Krankheit, nicht mehr auf Antibiotika reagierst.

Mythos 4:Helle Flecken auf den Fingernägeln kommen von Kalziummangel

Dieser Ernährungsmythos ist totaler Schwachsinn. Die hellen Flecken auf den Fingernägeln kommen von kleinen Druckstellen in den Fingernägeln. Oft hat man diese Flecken an der Hand, mit der man am meisten arbeitet. Klemmt man sich zum Beispiel ein, entsteht ein weißer Fleck, da sich der Nagel regeneriert. Also nichts mit Kalziummangel!

Mythos 5: Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler

Morgens solltest Du auf jeden Fall frühstücken, denn das Frühstück ist sehr wichtig für den Körper. Es führt nach dem Schlaf neue Energie zu und macht dich wacher. Du kannst morgens ruhig viel essen, solltest aber gesundes bevorzugen, denn der Körper hat den ganzen Tag Zeit um die Kalorien zu verarbeiten oder zu verbrennen. Jedoch ist der Rest des Satzes nicht unbedingt richtig, denn viele Leute essen heutzutage ihr Abendessen warm und demzufolge auch mehr als beim Mittagessen. Deswegen stimmt der Satz nicht für alle Menschen.

Mein erstes Fazit zu einigen Ernährungsmythen

Das waren die Ernährungsmythen für heute. Du hast jetzt eine Menge neue Informationen zum Thema Ernährung und Mythen kennen gelernt. Wie Du nun weißt, gibt es viele Mythen deren Inhalt nicht der Wahrheit entspricht. Du solltest also keinesfalls alles glauben was du hörst. Vergewissere dich lieber zwei mal. Wenn Du etwas über Ernährung hörst, solltest Du erstmal etwas recherchieren, um dir ganz sicher zu sein, dass es stimmt, denn viele dieser Mythen sind totaler Schwachsinn und schaden dem Körper mehr als sie helfen.

Blogartikel - Zusammenfassung & Informationen

Thema: Ernährungsmythen – was ist wirklich wahr?
Datum: 22.02.2016
Autor: Julia
Kategorien: Diäten, Ernährung, Figur, Gesund, Gesundheit
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Kommentare zu Ernährungsmythen – was ist wirklich wahr?

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